Dieses Modul startet beim Windows-Boot eine Capture-Engine, welche die LAN-Pakete des Client-PCs (Windows) automatisch aufzeichnet.
Sobald der Anwender Probleme feststellt (in der LAN-Kommunikation oder in einer Applikation), kann der Anwender im AUA-Client-Modul
- die Applikation aus einer Liste auswählen / markieren, - die Eilbedürftigkeit/Bedeutsamkeit der Fehlerbehebung angeben, - die eigene Wahrnehmung in einem Fehler-Bericht beschreiben, - diese eigenen Angaben samt der Trace-Files zum TM-Server senden.
Die Client-Daten bleiben je nach Konfiguration bis zu 3 System-Starts erhalten; dann werden sie automatisch gelöscht. (Sie können auch sofort beim nächsten System-Start gelöscht werden.)
Vorteil: Der Anwender muss nicht erst eine aufwendige LAN-Analyse veranlassen; er liefert die Messdaten gleich selbst. Weiterhin ist der LAN-Analyst nicht nach dem "Stille-Post-Prinzip" auf verfälschtes Hörensagen angewiesen, sondern erfährt direkt vom Anwender die unverfälschte Darstellung des Hergangs. Und: TraceMagic-Server verarbeitet die eingehenden Daten voll-automatisch; der Administrator muss lediglich die TraceMagic-Reports sichten und dann der betroffenen Abteilung zuordnen.
Somit liegt eine voll-automatische Prozess-Kette vor von der Trace-Aufzeichnung bis zur Trace-Auswertung und Trace-Report-Erzeugung.
Der AUA-Client entstand in Zusammenarbeit mit der DFG (Deutsche Forschungs-Gemeinschaft) in Bonn. Die erste (und inzwischen nicht mehr einzige) Pilot-Anwendung läuft bei der DFG.