Damit TraceMagic optimal arbeiten kann, muss bei der Aufzeichnung der Messdaten auf ein Minimum an Kompatibilität im Aufzeichnungs-Format geachtet werden.
1. Alle Pakete aufzeichnen, keine Filter setzen (keine Pakete ausschließen).
2. Alle Pakete in voller Länge aufzeichnen (keine Beschränkung z.B. auf lediglich die ersten 100 Octets).
3. Wenn mit Mirror Port gearbeitet wird, und wenn genau 1 Client/Server-Port ausgespiegelt wird, darauf achten, dass Rx und Tx ausgespiegelt werden (dass also beide Verkehrs-Richtungen in den Aufzeichnungen erfasst werden).
Wenn mit Mirror Port gearbeitet wird, und wenn mehrere Ports ausgespiegelt werden oder gar alle Switch-Ports oder sämtliche VLAN-Daten, so sollte umgekehrt nur 1 Verkehrs-Richtung aufzeichnet werden, da sonst LAN-Pakete doppelt in den Aufzeichnungen erscheinen werden (ein Mal als Rx-Ereignis, dann als Tx-Ereignis).
4. Die Capture Files sollten für optimale TraceMagic-Verarbeitung rund 25.000-100.000 LAN-Pakete enthalten. Bei Client/Server-Kommunikation einer durchschnittlichen Windows-Umgebung entspricht dies etwa einer Datei-Größe von 32 MB.
Bei Terminal-Daten (TELNET, Citrix) muss ggf. auf 16 oder 8 MB herunter gegangen werden. Dies gilt aus selbem Grunde ggf. auch für Router-Schnittstellen zum WAN.